Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 227 mal aufgerufen
 Linksextremismus Newsletter / Hohenschönhausen
Gunter Weissgerber Offline




Beiträge: 626

08.03.2017 07:53
7.3.2017 Teil 2 Antworten

Antideutsche Antisemitismus

Michael Wuliger: Freund und Feind. Warum ich bei den Philosemiten Abbitte leisten möchte, 02.03.2017. http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27954
„Und so kurios ich fundamentalistische Protestanten empfinde, so seltsam werden anderen Juden – wahrscheinlich den meisten – Antifa-Aktivisten erscheinen, die unbedingte Israelsolidarität mit linksradikalen Revolutionsparolen verbinden.
Manche jüdische, vor allem israelische, Kritiker werfen diesen »Antideutschen« vor, ihre Haltung sei nichts weiter als ein undifferenzierter Reflex auf die deutsche Geschichte. Insofern ähnelten sie ihren Eltern und Großeltern, den bundesrepublikanischen Philosemiten der Nachkriegszeit, bei denen die nazistische Verdammung der Juden bruchlos in eine ebenso unreflektierte Verklärung umgeschlagen sei.
Palästinenser Kann sein. Aber mir sind Deutsche, die aus der Schoa diese Konsequenz ziehen, allemal lieber, als solche, die verkünden, die Lehre aus Auschwitz heiße, Solidarität mit den Palästinensern zu üben und israelische Produkte zu boykottieren. Wenn es jemals, was G’tt verhüte, hart auf hart kommen sollte, würde ich mein Schicksal lieber unreflektierten Judenfreunden anvertrauen, seien sie christlich oder linksradikal, als es in die Hände differenziert argumentierender Progressiver zu legen.“



ACAB

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ha...=www&referrrer=
Doch es gebe eine verfassungsgerichtliche Rechtsprechung, die fordere, das Objekt einer Beleidigung "kann nur ein verhältnismäßig kleiner und hinsichtlich der Individualität seiner Mitglieder fassbarer Kreis von Menschen sein". Dies sei bei "allen Deutschen" nicht der Fall.
Man könne also etwa auch "nicht pauschal alle Polizeibeamten, alle Soldaten, alle Hamburger beleidigen", sagte Frombach. So stellte das Bundesverfassungsgericht im Juni 2016 fest, das öffentliche Zeigen der Buchstabenkombination ACAB als Abkürzung für "All Cops Are Bastards" (Alle Polizisten sind Bastarde) stelle nicht zwingend eine Beleidigung dar.“



Agitation Propaganda Hassrede (neudeutsch: hate speech)

Werner J. Patzelt http://www.sz-online.de/nachrichten/kult...tz-3615359.html
„Ins Schlimmere wächst das alles, wenn aus Hassreden über einen Fußballklub gewaltsame Angriffe auf dessen Anhänger werden – oder aus Kritik am Kapitalismus die Morde der RAF, aus Hetze gegen Ausländer die Morde des NSU. Und bei Massenverbrechen endet derlei, wenn aus gläubig gepredigter Klassenlehre die Vernichtung der Kulaken wird, aus gläubig gepredigter Rassenlehre der Völkermord an Herero und Nama, an Sinti und Roma, an Europäern jüdischer Abkunft.
Alles beginnt und endet mit Worten. Im Nachhinein rechtfertigen sie Verbrechen, im Vorhinein vernageln sie den Verstand, und zwischendrin formen sie Haltungen, in denen Unrecht für Recht, Schlechtes für Gutes, Dummes für Klugheit genommen wird. Oft wirken sie wie Grenzanlagen, wie Feldzeichen feindlicher Heere, wie Kommunikationsartillerie.
Doch Worte können auch verbinden und versöhnen, aufklären und läutern, aufrichten und beschützen. Wir selbst sind es, die Worte zum Kitt oder Sprengsatz unserer Gesellschaft machen. Wir haben die Wahl: Wollen wir mit unseren Worten andere erreichen oder abschrecken? Worte nutzen zum Beschimpfen, sie gar ersetzen durch Pfeifen und Gebrüll? Oder sie guten Willens verwenden für sorgfältiges Antworten auf Fragen, geduldiges Erläutern von Zusammenhängen, werbendes Aufzeigen sinnvoller Regeln und lohnender Ziele?
Letzteres wäre richtig. Solchen Worten muss man aber auch Umstände schaffen, in denen sie wirken können. Das meint: vorab dem anderen ernsthaft zuhören, seine Argumente verstehen wollen, das auch zeigen. Warum nur halten es so viele derzeit ganz anders?“



https://www.welt.de/politik/ausland/arti...gen-werden.html



Andreas Kaiser (mit epd): Wie aus Nazis Nipsters wurden... Die Neue Rechte macht in den Sozialen Netzen mit neuer Strategie mobil, KirchenZeitung, 06.03.2017. http://kiz-online.de/content/wie-aus-nazis-nipsters-wurden
„Um die Hassbotschaften von Islamisten und Rechtsextremisten schneller als solche entlarven, hat das Jugendschutz.net bereits vor einiger Zeit das Portal „Hass im Netz“ online gestellt: Dort können sich interessierte Jugendliche gezielt informieren, mit welchen Methoden und Tricks Extremisten im Netz Stimmung machen und auf Menschenfang gehen. Schwesig kündigte zudem an, die Präventionsarbeit weiter auszubauen. Dazu soll das Projekt Jugenschutz.net künftig dauerhaft aus dem Anti-Extremismus-Programm „Demokratie leben“ gefördert werden.
Aber auch ganz normale Menschen können bei Kampf gegen Hass und Dreck (egal aus welcher Richtung dieser kommt) mitmachen. Auf ihrer Online-Beschwerdestelle nehmen die staatlich geförderten Jugendschützer Hinweise von sämtlichen Usern auf extremistische, pornografische oder betrügerische Websites und Inhalte entgegen.“





Herbert Ammon: Neue Medien http://www.achgut.com/artikel/agora_fuer_freie_buerger





Cora Stephan http://www.achgut.com/artikel/krieg_hael...er_verboten_ist
„Doch gerade viele, die von einer konfliktfreien, multikulturellen one world träumen, grenzen alles sie Störende rabiat aus. Mit kindlichen Wutausbrüchen werden unbequeme Menschen und Meinungen bekämpft, die in die Wohlfühlzone einbrechen könnten. Wie einst in den 70er Jahren werden an den Universitäten Veranstaltungen blockiert und Versammlungen des politischen Feindes gewaltsam verhindert. Und nicht nur dort: Man schreibt auch schon mal „Danke, liebe Antifa“ in einer Qualitätszeitung, freut sich im Netz über den Tod eines „rechtspopulistischen“ Journalisten, verweigert dem politischen Gegner Tagungsorte und wünscht bei Twitter die Ermordung des neuen amerikanischen Präsidenten. Auffallend, dass der Hass all derjenigen, die Frieden und Konsens anstreben, ihnen selbst gar nicht mehr auffällt. Warum nicht? Nun: es ist ja der Hass der Guten auf das Böse, und gegen das Böse sind alle Mittel erlaubt.
Doch das Agonale zu vermeiden dient nicht dem Frieden. Wenn es keine legitimen „agonistischen Artikulationsmöglichkeiten“ für widerstreitende Stimmen gibt, argumentiert die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe, „tendiert der Dissens zu gewaltsamen Formen – sowohl in der nationalen als auch in der internationalen Politik“.
Streiten wir uns also lieber, bevor wir uns die Köpfe einschlagen.“



Marx

Heinrich August Winkler: Marx und die Folgen. Gedanken zum Wandel der Revolution 1789-1989. http://www.podcast.de/episode/300418072/...tion+1789-1989/

Bolschewistische Revolution Stalin

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindth...staatsbankrott/

http://imgur.com/gallery/eyUnc



Gregor Delvaux de Fenffe: Stalin. Der große Terror, ARD Planet Wissen, 29.07.2016. http://www.planet-wissen.de/geschichte/d...eterror100.html
„Seit Beginn der russischen Revolution war der Terror gegen Andersdenkende ein gängiges Instrument bolschewistischer Machtausübung. Trotzki setzte schon 1918 die Milizen der Roten Armee gegen die eigenen Landsleute ein. In einem erbitterten Bürgerkrieg behaupteten die Bolschewiki schließlich den eigenen Machtanspruch. Mit seinem berüchtigten Dekret "Über den roten Terror" vom 5. September 1918 empfahl Lenin systematische Terrormaßnahmen gegen den Klassenfeind und stellte die sowjetische Geheimpolizei "Tscheka" über das Gesetz:
"In der augenblicklichen Situation ist es absolut lebensnotwendig, die Tscheka zu verstärken ..., die Klassenfeinde der Sowjetrepublik in Konzentrationslagern zu isolieren und so die Republik gegen sie zu schützen, jeden, der … in Verschwörungen, Aufstände und Erhebungen verwickelt ist, auf der Stelle zu erschießen." Die Tscheka wurde ein Staat im Staat, ein Machtapparat, der die planmäßige Durchführung der Terrormaßnahmen in einem nun rechtsfreien Raum abwickelte. Schon zu Lebzeiten Lenins wurden Konzentrations- und Straflager errichtet, politisch Andersdenkende rücksichtslos verfolgt, verhaftet, gefoltert, getötet. […]
Stalin hingegen wusste, wer was wann gegen wen unternahm. So bilanziert Baberowski nach der Auswertung zahlreicher von Stalin persönlich unterschriebener Todeslisten und Befehle: "Am 12. Dezember 1938 entschied Stalin an nur einem Tag über den Tod von 3167 Menschen.
Zwischen Februar 1937 und Oktober 1938 erhielt er 383 Listen mit den Namen von 44.477 führenden Staatsfunktionären, Staatssicherheit- und Armeeoffizieren. 38.955 dieser Personen wurden, weil Stalin ihre Namen markiert hatte, ohne Gerichtsverfahren erschossen." Die Tatsache, dass die russischen Archive die entsprechenden Befehle und Listen so unverschleiert dokumentieren, deutet darauf hin, dass Stalin zu keinem Zeitpunkt ein Unrechtsbewusstsein besaß oder ein schlechtes Gewissen hatte.“



https://www.globkult.de/geschichte/zeitg...sche-revolution



Wolf Biermann

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/wo...-habe--24861672
„Empfinden Sie Ihr Leben so zweigeteilt?
Das könnte ich so sagen. Vielleicht ist es auch drei- oder viergeteilt. Es gibt ja mehrere tiefe Brüche. Allein das Ende der Nazizeit war ein starker Bruch. Dass ich dann in die DDR ging, mit 16 Jahren, war auch ein starker Bruch. Und aus meiner Sicht war es das Klügste, was ich in meinem ganzen Leben gemacht habe. Andere haben das Klügste getan, indem sie aus der Diktatur flohen. Aber klein Biermann musste dahin. Was wäre aus mir geworden? Schrecklicher Gedanke!
Was denn?
Ich wäre heute bei den Linken, bei Gregor Gysi im Verein. Ich wäre verblödet. Sie verstehen, jemand, der so geprägt wurde wie ich, in einer kommunistischen Judenfamilie, der wäre von Hamburg aus jedes Jahr zweimal in den Osten gefahren auf Kosten der Arbeiter und Bauern zur ideologischen Runderneuerung. Ich hätte mir eingebildet, klüger zu werden durch die Erlebnisse, die aber gar keine gewesen wären, bei solch einem staatlich organisierten Besuch. Ich musste in der DDR leben, um zu erkennen, was dort wirklich geschah. Ob ich mit meiner Prägung aus dieser Illusion sonst rausgekommen wäre, möchte ich schwer bezweifeln.“



http://www.swp.de/ulm/nachrichten/kultur..._-13741093.html
„Noch nie in der Menschheitsgeschichte ist so viel Geld von A nach B geliefert worden wie nach der Wiedervereinigung, um Helmut Kohls Wahlpropaganda von den blühenden Landschaften wahr werden zu lassen. Wenn man aber so eine Hilfe nicht zurückgeben kann, egal in welcher Währung, dann passiert es fast automatisch, dass man die genossene Hilfe klein- oder schlechtredet. Und dann geht man eben zu den Linken von Gregor Gysi oder zur AfD. Zusammen haben diese beiden Parteien in Ostberlin 55 Prozent aller Stimmen errungen. Dort möchte ich nicht wohnen.“





Die Linke Wagenknecht

Carsten Linnemann http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag...ra-wagenknecht/
„Ich kann es immer noch nicht glauben. Sahra Wagenknecht hat Ende Januar an der Universität Siegen einen Vortrag gehalten. Volles Haus. Thema: „Rückbesinnung auf das Wirken Ludwig Erhards“. Wie weit ist es eigentlich gekommen, dass die oberste Linke Deutschlands die Soziale Marktwirtschaft für ihre Zwecke missbraucht.“



Die Linke Thüringen Hoff

Ludwig Bundscherer: Debatte im Thüringer Landtag Staatskanzleichef Hoff - Links oder Linksextrem?, MDR AKTUELL, 3. März 2017. http://www.mdr.de/nachrichten/politik/re...extrem-100.html
„Der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Benjamin-Immanuel Hoff, muss sich derzeit eine Menge Kritik von der AfD anhören. Er sei nicht einfach nur ein Politiker der Partei Die Linke, sondern ein Linksextremist, so lautet der Vorwurf. Und eingebrockt hat Minister Hoff sich diesen Vorwurf ein Stück weit selbst.
Aus einer Thüringer Landtagsdebatte von vergangenem Donnerstag ist vor allem ein kurzer Ausschnitt geblieben, der sich lauffeuerartig im Internet verbreitet. Zu sehen ist der Thüringer Staatskanzleichef und Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff, er tritt ans Rednerpult und sagt: "Der Abgeordnete Brandner hat mich in seiner Rede mehrfach als linksextrem bezeichnet. Dafür hat er keinen Ordnungsruf bekommen. Völlig richtig: Ich trage diesen Ehrentitel von Herrn Brandner mit Stolz. Vielen Dank."
Da bezeichnet sich also ein linker Landesminister als linksextrem und erntet dafür auch noch Applaus aus der Linksfraktion - ein Skandal, findet die AfD und auch die Thüringer CDU bezeichnet die Aussage von Staatskanzleichef Hoff als entlarvend und befremdlich.“

https://www.linksjugend-solid.de/kampagn...in-linksextrem/

http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/w...gewalt-geduldet

http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/p...st-nicht-lustig



http://www.insuedthueringen.de/region/th...rt83467,5401616
„Die Beobachtung von Linke-Mitgliedern durch den Verfassungsschutz in Thüringen bringt Ministerpräsident Ramelow parteiintern heftige Kritik ein. […]
Im Verfassungsschutzbericht 2014/15 wird die Kommunistische Plattform der Partei als «offen extremistischer Zusammenschluss» bezeichnet, der eng mit «linksextremistischen Personenzusammenschlüssen» kooperiere. Als Urheber des Flyers ist Johanna Scheringer-Wright angegeben, die der Landtagsfraktion und dem Bundesvorstand angehört.“



http://www.thueringer-allgemeine.de/web/...ritik-977411064

http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueri...nsalza-100.html
„Der in Bad Langensalza diskutierte Programmentwurf der Thüringer Linken traf allerdings keineswegs auf einhellige Zustimmung. Die Linken-Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer-Wright bezeichnete das Papier als "nicht Fisch und nicht Fleisch". Im Wahlprogramm stehe, dass die Linken keinen Regierungs- aber auch keinen Oppositionswahlkampf führen wollten. Da stelle sich für sie die Frage, für was die Partei dann kämpfen wolle. Als Skandal bezeichnete Scheringer-Wright die Tatsache, dass unter Rot-Rot-Grün Teile der Linken und linke Gruppen durch den Thüringer Verfassungsschutz beobachtet werden. Scheringer-Wright ist Mitglied der Kommunistischen Plattform, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.“



http://www.thueringer-allgemeine.de/blog...p_col_count%3D2



Brrg

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_6719032.html
„„Rot-Blutrot-Grün würde Deutschland in gefährliches Fahrwasser bringen“, sagt der ehemalige Bundestagsabgeordnete und sächsische SPD-Politiker Gunter Weissgerber zu FOCUS Online. „Die Linke ist gegen die Nato und die EU und für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der einen Krieg im Osten der Ukraine führt.“
Der Leipziger SPD-Mann Hassan Soilihi Mzé ergänzt gegenüber FOCUS Online: „Politik ist nicht die Kunst des Machbaren, sondern orientiert sich an Werten. Die SPD hat eine proeuropäische Ausrichtung und steht für eine Westbindung. So etwas Grundlegendes kann und darf nicht Verhandlungssache sein.“ […]
Weißgerber, der nach der Wende für die SPD fast 20 Jahre lang im Bundestag saß, hält allerdings auch das Personal der Linken für „induskutabel“: „Sahra Wagenknecht ist straff gegen die EU und vertritt dabei AfD-Positionen. Der sogenannte Reformerflügel besteht aus Alt-Stasi-Personal, was unlängst in Berlin wieder offensiv bewiesen wurde“, führt Weißgerber aus und urteilt: „Wer seriös Politik machen will und sich im Rahmen der Verfassung bewegen will, kann mit so einer Partei nicht koalieren.“
Die Sorge davor, dass sich die SPD trotz des Widerstands einiger Mitglieder noch weiter nach links öffnet, ist groß bei Soilihi Mzé. Er warnt vor den Folgen: „Parteien sollten versuchen, ihr eigenes Profil zu schärfen und zu verteidigen. Ich halte nichts von Lagerwahlkämpfen.“ Die SPD stehe für die Wählerschaft von der Mitte und bis weit nach links. Soilihi Mzé: „Wenn ich nur ein Linksbündnis schmieden will, gebe ich die Mitte preis. Das halte ich - wenn mein Anspruch ernsthaft ist, Gesellschaft gestalten zu wollen - für sehr ungeschickt, denn in der Mitte werden die Wahlen gewonnen.“
Noch hält sich der Widerstand innerhalb der Partei gegen Rot-Rot-Grün in Grenzen. Viele SPD-Mitglieder wollen sich nicht gegen die derzeit einzig mögliche Machtoption stellen. Anders SPD-Mann Weißgerber: Er kämpfte gegen ein derartiges Bündnis schon, als sich diese Koalition in Thüringen anbahnte.
Er geht derzeit davon aus, dass sich Kanzlerkandidat Schulz nicht offen für Rot-Rot-Grün ausspricht, obgleich es Kräfte innerhalb der SPD gibt, die das befürworten. „Ich hoffe, dass sie sich nicht durchsetzen“, sagt Weißgerber. „Die SPD würde einen hohen Blutzoll zahlen. Wir stehen für Gerechtigkeit in Freiheit und Sicherheit. Während sich die Linke für gleichverteilte Armut einsetzt, wollen wir gleichverteilte Chancen, eingebettet im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit.“
Sollte es im Herbst 2017 aber tatsächlich zu einem derartigen Bündnis kommen, würden die kritischen SPD-Geister sogar persönliche Konsequenzen ziehen? Weißgerber schließt einen Parteiaustritt aus. „Die SPD ist deshalb offen für eine Koalition mit der Linken, weil viele, die so denken wie ich, aus der Partei ausgetreten sind“, sagt Weißgerber. „Der Widerstand gegen blutigrot muss innerhalb der SPD aufrecht erhalten werden.““



http://www.n-tv.de/politik/Die-roten-Soc...le19727178.html





Andreas Kopietz: Fussilet 33. Islamisten-Verein wurde von höchster Stelle gewarnt, Berliner Zeitung, 28.02.17. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/po...ewarnt-25940246
„Man konnte die Warnung förmlich herauslesen: Liebe Islamisten, macht schon mal Eure Festplatten sauber und bringt Euer Geld in Sicherheit, denn bald kommt die Polizei. Torsten Akmann, Staatssekretär von Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte im Januar vor dem Innenausschuss des Abgeordnetenhauses verkündet: „Ich bin guter Hoffnung, dass der Verbotsantrag gegen die Fussilet-Moschee mir Ende des Monats vorliegt.“ Und seitdem hatte Islamisten-Verein in Moabit Zeit, sich auf die Razzia von Dienstag vorzubereiten. […]
Dabei war die Fussilet-Moschee an der Perleberger Straße nicht der größte Treffpunkt von Radikalen. Es gibt unter anderem auch die große Al-Nur-Moschee in Neukölln und die As-Sahaba-Moschee in Wedding, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. […]
Nach dem Anschlag trieb Innensenator Geisel das Moscheeverbot voran – nachdem es bei dessen CDU-Vorgänger Frank Henkel seit Anfang 2016 auf dem Tisch eines dauerkranken Beamten gelegen hatte.
Die Islamisten wussten, dass sie im Fokus von Verfassungsschutz und Polizei standen und nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz auch in dem der Öffentlichkeit. Weil der Verein wusste, was ihm bevor steht, hatte er den Mietvertrag gekündigt und die Moschee in der vergangenen Woche geschlossen. Dennoch ist das Verbot hilfreich, weil damit auch die weiter existierenden Vereinsstrukturen zerschlagen wurden. […]
Auf die Frage, warum Akmann im Innenausschuss das Verbot angekündigt hatte, formulierte dieser: „Wir haben das sehr sorgfältig abgewogen und sind dem Informationsanspruch der Abgeordneten entgegengekommen.“ Sein Chef, Senator Geisel, ergänzt: „Das heißt nicht, dass wir nicht wussten, was die taten.“ Das sind dünne Begründungen. Bei früheren Verbotsverfahren hatte es besser geklappt, weil alles von Anfang an konspirativ ablief: etwa als der damalige SPD-Innensenator Körting 2009 die Neonazikameradschaft Frontbann 24 verbot. Erfolgreich wurden 2005 auch die rechten Kameradschaften Berliner Alternative Süd-Ost und Tor aus dem Verkehr gezogen.
2012 wurde eine Razzia gegen den Rockerclub Hells Angels zum Desaster, weil die Rocker davon erfahren hatten und ihre Vermögen in Sicherheit bringen konnten.“





Dresden

http://www.neustadt-ticker.de/52912/aktu...ch-die-neustadt
„Mit ordentlich Marschmusik, zahlreichen roten Fahnen und Transparenten zog gestern Nachmittag eine Demonstration durch die Neustadt. Auf den Transparenten heißt es unter anderem: „1917 Die Revolution der Räte beendet den Krieg“ und „Thälmann ist niemals gefallen“, dazwischen auch FDJ-Fahnen und Transparente. Einige der Teilnehmer der Demonstration, die ordentlich von der Polizei begleitet wurde, traten in Uniformen und mit zum Teil historischen Waffen auf. […]
Zum Glück klärt der Slogan des vorausfahrenden Begleitfahrzeuges auf. „100 Jahre Oktoberrevolution“ und „Revolution statt Krieg“ heißt es dort. Das erklärt dann auch, warum einige der Demonstranten Schilder mit Stalin-Slogans in die Luft reckten.“





Schweiz

Linksextreme machen Bern zu ihrer Krawallhauptstadt, Berner Zeitung, 06.03.2017. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/.../story/26162812
„Offenbar beteiligten sich einschlägig bekannte Gruppen und Personen aus Zürich an den Berner Krawallnächten von Ende Februar. Und das nächste Ungemach droht: Am 18. März wird Bern wegen gewaltbereiter Linksextremer zur Festung.
Haben die Zürcher Bern aufgemischt? Die jüngsten Berner Krawallnächte geben auch Tage später noch zu reden. So meldete die «SonntagsZeitung», dass die linksextreme Gruppe Revolutionärer Aufbau aus Zürich die Ausschreitungen bei der Reitschule orchestriert habe. Die Zeitung beruft sich auf einen Szenebeobachter, laut dem im Vorfeld der Ausschreitungen in einem Lokal in der Reitschule eine «Art Lagebesprechung» stattgefunden habe.
«Führende Köpfe» aus der Zürcher Szene seien dabei gewesen. Namentlich die 67-jährige Andrea Stauffacher sei gesehen worden. Die Zürcherin gilt als eine der Anführerinnen des Revolutionären Aufbaus und ist mehrfach vorbestraft, etwa wegen Sprengstoffdelikten. Sie sass deswegen in Winterthur in Halbgefangenschaft. Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) fordert nun ein landesweites Verbot der Organisation.“

http://www.bernerzeitung.ch/dienste/rss/.../story/17469703



Putinland

Wladimir Kaminer http://www.huffingtonpost.de/wladimir-ka...b_15106926.html
„In meiner Heimat, der Sowjetunion, wurden siebzig Jahre lang alle drei Kräfte von einer Hand gebändigt.
Die Partei hatte die Macht.
Ihr Generalsekretär war gleichzeitig der Wirtschaftslenker, der oberste Politiker und der Hauptkulturschaffende des Landes.
Er plante die Produktion und die Entlohnung, er schrieb die Bücher und füllte mit seinen Auftritten das Fernsehprogramm. Der Bevölkerung wurde die passive Zuschauerrolle zugeteilt. Eigeninitiative war strafbar.
Und schließlich gewöhnten sich die Menschen daran, dass alle wichtigen Entscheidungen im Leben des Landes ohne ihr Mittun gefällt wurden.
In gewisser Weise war es sogar eine Erleichterung.
Aus anderen Ländern, in denen die Bürger auf sich selbst angewiesen waren, kamen nämlich schlechte Nachrichten. Im Fernsehen, dem einzigen Fenster zur Welt, sah man regelmäßig amerikanische Arbeitslose, die in Pappkartons unter Brücken schliefen, und Europäer, die gewissenlos von ihren Kapitalisten ausgebeutet wurden.
Die sowjetischen Fernsehjournalisten reisten im Auftrag der Bürger durch die kapitalistische Welt und lieferten fleißig Bilder des Zerfalls und der Unterdrückung.
Die Bürger selbst durften nicht verreisen.
Dieser Zustand endete abrupt mit dem Fall des Sozialismus und der Auflösung der großen Sowjetunion.
Seit Anfang der Neunzigerjahre konnten die Russen die große weite Welt auf eigene Faust erforschen, sie brauchten dafür keine Ausreisegenehmigung mehr.
Das große Kennenlernen fand jedoch nicht statt.“



--------------------------------------------------------------------------------------



Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
„Alles Geschichte? Linksextremismus in Deutschland heute“
http://www.stiftung-hsh.de/paedagogik/li...remismus-heute/



https://www.demokratie-leben.de/programm...und-gewalt.html



https://www.facebook.com/permalink.php?s...574894952765122



http://www.demokratie-leben.de/praxis/pr...hoenhausen.html



http://www.jugendgewaltpraevention.de/co...inksextremismus



Pressespiegel-Archiv:
Linksextremismus Newsletter / Hohenschönhausen



Linksextrem motivierte Militanz-Ereignisse siehe auch:
http://bibliolinx.wikispaces.com/Offenes...vierte+Militanz

Portal zum Thema Extremismus der Konrad-Adenauer-Stiftung:
http://www.kas.de/wf/de/21.129/

 Sprung  
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz