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Gunter Weissgerber Offline




Beiträge: 626

31.08.2015 07:52
BStU Newsletter 3/2015 antworten

BStU Newsletter Nr. 3 / 2015

26. August 2015
Inhalt

Forschung / Publikationen
BStU_Digital / Bildung
Archiv / Akten
Veranstaltungen / Termine
Impressum


Forschung / Publikationen

Titelbild: BStU / Pralle Sonne


Staatssicherheit. Ein Lesebuch zur DDR-Geheimpolizei

Erstmals gibt der BStU im Format "Lesebuch" einen kompakten Überblick zur Auseinandersetzung mit dem MfS. In kurzen, wissenschaftlich fundierten und gut lesbaren Texten behandeln die Autoren zentrale Aspekte der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und seines Wirkens in der DDR von 1950 bis Ende 1989. Angereichert mit Bildmaterial ist der Band auch ein Begleitband für die Ausstellung „Staatssicherheit in der SED Diktatur“ im Stasi-Museum Berlin.
Behandelt werden u.a. das Verhältnis des MfS zur Staatspartei SED; die Hauptamtlichen Mitarbeiter der Stasi bis hin zu den Ministern; das Heer der Inoffiziellen Mitarbeiter (IM); die Orte, an denen die Geheimpolizei wirkte, von der Stasizentrale in Berlin bis zu den Haftanstalten. Ebenso spielt die Beteiligung der Stasi am blutigen DDR-Grenzregime, die Verfolgung von Oppositionellen, die Überwachungsmethoden und die Präsenz der Stasi im Alltag der Menschen eine Rolle sowie ihr Verhältnis zu den Geheimpolizeien in anderen sozialistischen Ländern. Den Band beschließen Kapitel zum Ende der Staatssicherheit als Folge der Friedlichen Revolution von 1989 und zur Sicherung und Öffnung der Akten und deren Nutzung für die Strafverfolgung im wiedervereinigten Deutschland.

Herausgeberin: Daniela Münkel
Staatssicherheit. Ein Lesebuch zur DDR-Geheimpolizei.
Ab dem 22.09. zu beziehen über bstu.de (Schutzgebühr 5,00 €)


Titelbild: In Haft bei der Staatssicherheit
Quelle: Vandenhoeck und Ruprecht In Haft bei der Staatssicherheit. Das Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen 1951–1989

Im Ostberliner Bezirk Hohenschönhausen befand sich von 1951 bis 1989 das zentrale Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Die Geheimpolizei ermittelte an diesem bis 1990 streng geheimen Ort gegen rund 11 000 politische Gegner und andere Personen, die für das SED-Regime von ideologischer Bedeutung waren. In Hohenschönhausen bündelten sich Verfahren gegen in Ungnade gefallene Politiker, Dissidenten und Bürgerrechtler. Daneben wurden hier auch zahlreiche NS-Täter und straffällige MfS-Mitarbeiter in Untersuchungshaft gehalten. Die vorliegende Studie stellt exemplarische Häftlingsschicksale vor und zeichnet ein präzises Bild von den Haftbedingungen und Vernehmungsmethoden. Es wird deutlich, dass sich die Alltagssituation der Häftlinge und die Praktiken der Vernehmer im Laufe der Jahrzehnte erheblich veränderten. Konstant blieben dagegen die völlige Isolierung der Häftlinge und die extreme Abschottung des Geschehens nach außen mit allen ihren angsteinflößenden Wirkungen.
Das Buch von BStU-Mitarbeiterin Julia Spohr ist über den Verlag Vandenhoeck und Ruprecht erhältlich.

BUCHPRÄSENTATION: 8. Oktober, 19.00 Uhr in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66 - mit Autorin Julia Spohr und Elisabeth Martin, Autorin des Buches „Ich habe mich nur an das geltende Recht gehalten" sowie Zeitzeugen.


Foto: Prozess-Saal im Haus am Gallus
Quelle: dpa/picture alliance

Erinnerung an den Auschwitz-Prozess

Am 19. und 20. August 1965 wurde das Urteil im 1. Frankfurter Auschwitzprozess verlesen. Der Umgang mit der NS-Vergangenheit war in beiden deutschen Staaten inkonsequent. In einem Online-Schwerpunkt zum Thema hat BStU-Mitarbeiter Henry Leide weitere Unterlagen zur Aufarbeitung der NS-Zeit in der DDR recherchiert. Die Stasi konnte u.a. auch auf Original-Unterlagen der NS-Zeit zurückgreifen, die sie als einen Sonderbestand in der Hauptabteilung IX/11 verwaltete. Dieser Bestand ist heute für Forschung und Medien im Stasi-Unterlagen-Archiv zugänglich.



Foto: BStU-Bibliothek / Böttcher


Katalog der BStU-Spezialbibliothek jetzt online recherchierbar

Die Spezialbibliothek des BStU am Standort Berlin-Mitte stellt ihren gesamten Katalog nun auch für externe Benutzer zur Online-Recherche bereit. Die Bibliothek umfasst gegenwärtig über 70.000 Bände und bezieht laufend rund 116 Zeitschriften aus den Gebieten Geschichte, Politik und Verwaltung. Zu den Sammelschwerpunkten gehören u.a. die Themen Ministerium für Staatssicherheit, moderne Diktaturen, Kommunismus und Totalitarismus sowie SBZ/DDR. Die Bibliothek steht fachinteressiertem Publikum offen, allerdings können Bücher nur vor Ort gelesen werden.

BStU_Digital / Bildung




Konferenzplenum - DDR-Delegation
Quelle: BArch, Bild 183-P0730-019



NEU in der Stasi-Mediathek: Die Stasi und der KSZE-Prozess

Im August 1975 unterzeichneten sieben Staaten des Warschauer Paktes, 13 neutrale Länder und 15 Mitgliedsstaaten der NATO die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Die darin garantierten Menschenrechte wurden zur Inspiration für die keimende Bürgerrechtsbewegung in der DDR und zum Problem für das MfS. Die Sammlung KSZE der Mediathek enthält ausgewählte zentrale Dokumente und nachfolgende Aktionen der Stasi.


Titelbild-Ausschnitt: Das MfS-Lexikon

MfS-Lexikon online

Seit seiner ersten Auflage 2011 hilft das "MfS-Lexikon" aus der Forschungsabteilung des BStU den Apparat des MfS, seine Strukturen, Arbeitsweisen und Methoden kompakt zu erklären. Jetzt ist es online abrufbar auf der Homepage des BStU abrufbar. Das Nachschlagewerk erklärt Begriffe, Personen und Strukturen der Staatssicherheit der DDR. Alle Inhalte sind über eine Suche schnell zugänglich. Alternativ sind sie in einer übersichtlichen Glossar-Ansicht verfügbar. Alphabetisch geordnet lassen sie sich über ihren Anfangsbuchstaben auffinden und abrufen – von A wie „A-Quelle“ bis Z wie „Zentrale Personendatenbank“.


Ausstellungsmotiv: "Ball der Waffenbrüderschaft zwischen Stasi-Offizieren der DDR und Tschechoslowakei"
Quelle: BY ANY MEANS

Wander-Ausstellung des Europäischen Netzwerks
"By Any Means. Communist Secret Police and People's Everyday Life"

Erstmals hat das Europäische Netzwerk der für die Geheim-polizeiakten zuständigen Behörden eine gemeinsame Wanderausstellung über die kommunistischen Geheimpolizeien in Ostmitteleuropa erstellt. Die von einer polnisch-ungarisch-deutschen Arbeitsgruppe des Netzwerks erarbeitete Ausstellung gibt einen Überblick über die Geschichte der kommunistischen Staatssicherheitsdienste. Dabei werden die grundsätzlichen Gemeinsamkeiten der Geheimpolizeien, aber auch länderspezifische Charakteristika erkennbar. Die Ausstellung ist in englischer Sprache verfasst, ein deutschsprachiges Begleitheft liegt vor.

ERÖFFNUNG: Am 19. Oktober 2015 wird die Ausstellung um 18.30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin eröffnet - im Rahmen des jährlichen Netzwerktreffens, dessen Vorsitz in diesem Jahr der BStU hat. Begleitend wird eine Diskussion mit dem Titel "Transparenz des Geheimen" die Auswirkungen der Aktenöffnung auf die Demokratisierung in Osteuropa beleuchten.


Luftbild Haus 1, Foto: BStU

Lehrerfortbildungen in "Haus 1" - Stasi-Zentrale

TERMIN 1: "DDR und Stasi in Fiktion und Wirklichkeit – Filme im Geschichtsunterricht". An ausgewählten Beispielen werden die Grenzen zwischen Realität und Fiktion aufgezeigt und Möglichkeiten diskutiert, wie die Filme im Unterricht methodisch reflektiert eingesetzt werden können. 16. September 2015, 15.00 – 17.00 Uhr
TERMIN 2: "Staatssicherheit in der SED-Diktatur – Pädagogische Angebote in der neuen Dauerausstellung". Die Fortbildung erläutert Konzept und besondere Akzente der Ausstellung am ehemaligen Dienstsitz von Stasi-Minister Erich Mielke. Vermittelt wird, wie sie für die schulische Auseinandersetzung mit dem Thema Stasi genutzt werden kann. Begleitmaterialien für Schülerinnen und Schüler werden ebenfalls vorgestellt.
25.Oktober 2015, 15.00 – 17.00 Uhr
ORT: Projektwerkstatt in „Haus 1“, Ruschestraße 103, 10365 Berlin
Anmeldungen über: bildung@bstu.bund.de

Archiv / Akten


Foto: Von der Stasi markierte Räume der Britischen Botschaft in Ost-Berlin, Unter den Linden 32 - 34,
Quelle: BStU, MfS, HA II, Fo 0966, Bild 0243


Neues Online-Findmittel zur Hauptabteilung II/18: Abwehr terroristischer Handlungen

Das Online-Findmittel bietet Zugang zu den überlieferten Unterlagen der Abteilung 18 der Hauptabteilung II, kurz HA II/18. Es umfasst 554 Akteneinheiten und liefert einen Einblick in die Arbeit der im Jahr 1978 gebildeten Abteilung, die spezifisch als Anti-Terror-Abteilung gegründet wurde. Diese war verantwortlich für die Abwehr, Aufdeckung und Verhinderung von terroristischen Handlungen insbesondere gegen Botschaften und prominente Ausländer in der DDR. Die Überlieferung enthält unter anderem Unterlagen zur Einreisefahndung nach terrorverdächtigen Personen, zur Absicherung ausländischer Vertretungen im Zentrum Ost-Berlins sowie übergreifende Berichte zum internationalen Terror- und Gewaltgeschehen. Des Weiteren stand im Zentrum der operativen Arbeit auch die Gewinnung von Kontaktpersonen mit Verbindungen zu libyschen und syrischen Diplomaten sowie die Bearbeitung und Aufklärung von terrorverdächtigen arabischen und palästinensischen Bürgern. Zum Findmittel



Foto: ZK-Gebäude der SED, 27.4.1967
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-FO427-202-001 / Koard, Peter / CC-BY-SA


Neues Online-Findmittel zur Hauptabteilung XX/10: Überwachung von SED-Einrichtungen und Sonderobjekten

Mit 617 Akteneinheiten umfaßt das Findmittel zur HA XX/10 Unterlagen über den Zeitraum 1948-1990. Die 1981 gebildete und aus einer seit den sechziger Jahren bestehenden Arbeitsgruppe hervorgegangene Abteilung 10 war speziell für die Überwachung von SED-Einrichtungen und von Sonderobjekten (z.B. Institut für Marxismus-Leninismus, Dietz-Verlag) zuständig. Die Hauptaufgabe bestand in der Spionageabwehr und in der weiteren Qualifizierung des Geheimnisschutzes. Zur Verhinderung des „Eindringens negativ-feindlicher Kräfte“ in die überwachten Objekte und Einrichtungen war eine gründliche Personenaufklärung notwendig. Hierzu wurden ständig bekanntgewordene Verbindungen in die Bundesrepublik, nach West-Berlin, in das kapitalistische Ausland und nach Polen analysiert sowie neue Ausgangsmaterialien für Operative Personenkontrollen und Operative Vorgänge entwickelt. Zum Findmittel


Foto: BStU

Neues Online-Findmittel zur Zentralen Koordinierungsgruppe Flucht / Übersiedlung – Tonaufnahmen

Die Zentrale Koordinierungsgruppe (ZKG) wurde im Jahre 1976 gegründet und sollte die Flucht und Übersiedlung aus der DDR in das westliche Ausland, insbesondere die Bundesrepublik, eindämmen. Die ZKG sollte u. a. Fluchten aufklären und verhindern, Fluchthilfe-organisationen zerschlagen, sowie Maßnahmen gegen Personen ergreifen, die einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Aufgrund ihrer federführenden Stellung im Bereich Flucht und Ausreise nahm die ZKG Einfluss auf viele staatliche und gesellschaftliche Bereiche.
Es handelt sich bei der Sammlung um verschiedene Arten von Tonaufnahmen aus den Jahren 1977 bis 1989. Ein Großteil der davon sind kurze Anrufe beim MfS oder der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn mit Hinweisen zu Fluchtplänen oder Fluchthelfern sowie Anfragen von geflüchteten DDR-Bürgern zu Möglichkeiten der Rückkehr. Weitere Aufzeichnungen verweisen auf die Informationssammlung zum Thema „Flucht und Übersiedlung“ sowie die propagandistische Bearbeitung, die Überwachung von Ausreisewilligen, Vernehmungen und Planungen zur gezielten Einwirkung auf Personen, die einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Zum Findmittel


Archiv Erfurt des BStU, Karteiraum
Foto: BStU

Außenstelle Erfurt: Wehrdienstüberprüfungskartei neu in der Recherche

Die Außenstelle Erfurt bezieht nun eine Kartei in die Recherche für persönliche Akteneinsichten ein, in der teilweise Elfjährige für den Wehrdienst erfasst sind. Durch die geburtenschwachen Jahrgänge hatten alle bewaffneten Organe besonderes Interesse daran, frühzeitig an geeignete Kandidaten heranzukommen. Auch die Stasi suchte nach passenden Anwärtern. In dieser Kartei werden daher Schüler genannt, die für die Offiziers- bzw. Unteroffizierslaufbahn auf Zeit bei der NVA vorgesehen waren. Teilweise sind diese Schüler auch in einem sogenannten Sicherungsvorgang erfasst, weiterhin ist teils das vorgesehene Eintrittsjahr in die Armee mit der Laufbahn vermerkt. Die erfassten Schüler stammen alle aus dem Stadtgebiet Erfurt. Die Kartei umfasst 0,5 laufende Meter. Das entspricht etwa 2000 Karteikarten - für so viele Schüler interessierte sich die Stasi.

Veranstaltungen / Termine

Aktuelle Termine finden Sie auch auf der Homepage des BStU, darunter auch die Archivführungen und Tage der offenen Tür der zwölf Außenstellen. Hier einige ausgewählte Termine:

Berlin
29. August 2015
18.00 – 2.00 Uhr Lange Nacht der Museen: Gemeinsam mit ASTAK e.V. und der Robert Havemann Gesellschaft im Stasi-Museum; mit Zeitzeugen- und Expertengesprächen zum Wirken der Stasi, aber auch zum Kampf um die Öffnung der Stasi-Akten vor 25 Jahren. Um 18.00, 20.00 und 22.00 Uhr sind Führungen durch das Stasi-Archiv möglich. Infos
Ort: Stasi-Museum Berlin, Haus 1, Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Berlin
29. und 30. August 2015
10.00 – 18.00 Uhr Tag der offenen Tür der Bundesregierung: Der BStU ist an beiden Tagen mit Informationsangeboten im Bundespresseamt zu finden. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, wird am Samstag im Bundeskanzleramt (13:45) sowie im Bundespresseamt (15 Uhr) an Gesprächsformaten zum Thema teilnehmen. Infos
Ort: Bundespresseamt, Reichstagufer 14, 10117 Berlin


Wurzen
04.-06. September 2015
Fr 14.00-22.00, Sa 10.00 - 22.00
So 10.00 -20.00
Tag der Sachsen. Die drei sächsischen Außenstellen des BStU sind mit einem Stand und Informationen zu Bildungsangeboten, Inhalten sowie Beratungsangeboten vertreten. Ausstellungstafeln zeigen das Wirken der Stasi in Wurzen.
Ort: Stadt Wurzen, Festmeile

Berlin
09. September 2015,
18.00 – 20.30 Uhr 6. FAN-Konferenz in der ehemaligen Stasi-Zentrale. Unter dem Titel „Lernort für Demokratie braucht FANS. Stadtumbaugebiet Frankfurter Allee Nord“ lädt stattbau GmbH/ Bezirk Lichtenberg zu einer Stadtentwicklungskonferenz. Der BStU beteiligt sich mit Führungen zu Geschichte und Gegenwart des Areals und einem Workshop zum „Lernort für Demokratie“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.
Ort: Stasi-Zentrale, Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Erfurt
13. September 2015
11.00 – 18.00 Uhr Tag des offenen Denkmals. Die Außenstelle Erfurt des BStU öffnet ihre Türen für Archivführungen, Einsichten in die Gebäude aus Stasi-Unterlagen und Vorträge zum Wirken der Stasi.
Ort: Außenstelle Erfurt, Petersberg, Haus 19, 99084 Erfurt

Essen
14. September 2015
11.00 Uhr Eröffnung der Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt"
bis zum 23. September 2015
Ort: Realschule am Stoppenberg, Im Mühlenbruch 47, 45141 Essen

Erfurt
16. September 2015
18.00 Uhr Vortrag: „Stasi im Dorf. Die geheimpolizeiliche Überwachung einer Eichsfeld-Gemeinde im Sperrgebiet“ Referent: Torsten Müller; in der Reihe „Der Quellenwert der Stasi-Akten für die zeitgeschichtliche Forschung“ des LStU Thüringen, Mitveranstalter Außenstelle Erfurt
Ort: Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Alte Universität - Collegium Maius, Michaelisstr 39, 99084 Erfurt

Leipzig
24. September 2015
17.00 Uhr

Tagung zum Schüler-Theaterprojekt „Freiheit für meine Akte“; mit Jugendlichen aus Leipzig und Schweinfurt, Diskussion und Zeitzeugengespräch zur Öffnung der Akten, mit u.a. Marianne Birthler (Bürgerrechtlerin, Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen 2000-2011), Gerd Poppe (Bürgerrechtler, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung 1998-2003), Gunter Weißgerber (Gründungsmitglied der SDP Leipzig, 1990 bis 2009 Mitglied des Bundestages), Eckart Werthebach (Berater der DDR-Regierung zur Stasi-Auflösung, Präsident des Verfassungsschutzes 1991-1995)
Eine Veranstaltung der drei sächsischen Außenstellen des BStU und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Anmeldung unter Tel.: 0341 2247-3211 oder astleipzig@bstu.bund.de
Ort: Theater der Jungen Welt, Lindenauer Markt 21, Leipzig

Suhl
29. September 2015
16.00 Uhr Archivführung und Lesung in der Reihe Geschichte lesen: Der Flugzeugabsturz 1944 bei Oberhof und die Stasi.
Führung beginnt um 16.00, Vortrag um 17.00 Uhr
Ort: Außenstelle Suhl, Weidbergstr. 34, 98527 Suhl

Nürnberg
30. September 2015
11.00 Uhr Eröffnung der Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt"
bis zum 25. Oktober 2015
Ort: Museum für Kommunikation Nürnberg, Lessingstr. 6, 90443 Nürnberg

Frankfurt/Main
02., 03. und 04. Oktober 2015
Fr 16.00-23.00, Sa 11.00-23.00
So 11.00-18.00 Feier zum Tag der Deutschen Einheit. Beteiligung des Bundesbeauftragten Roland Jahn an verschiedenen Bühnenprogrammen, BStU Informationsstand vor Ort, u.a. mit Broschüre „Stasi in Hessen“.
Ort: Liebfrauenberg, „Platz der Geschichte“, 60313 Frankfurt am Main

Berlin
08. Oktober 2015
19.00 Uhr Buchvorstellung und Diskussion: „Haft in Hohenschönhausen“ - Zeitzeugen und Experten diskutieren mit Julia Spohr, Autorin des neuen Buches und Autorin Elisabeth Martin (‘Ich habe mich nur an das geltende Recht gehalten‘). In Kooperation mit der Gedenkstätte Hohenschönhausen
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, 13055 Berlin


Leipzig
09. Oktober 2015
20.00 - 23.00 Uhr
Nacht der offenen Tür zur Erinnerung an den 9. Oktober in Leipzig. Die Archivräume im historischen Gebäude der "Runden Ecke" werden geöffnet, es gibt Führungen und Einblicke in Originalakten. Sonderthema in diesem Jahr: die Überwachung der Nikolaikirche und der Friedensgebete durch das MfS. Ebenfalls zu sehen: die Ausstellung "Helden im Wilden Osten. Ostdeutschland in den 90er Jahren"
Veranstalter: Außenstelle Leipzig, Dittrichring 24, Leipzig

Berlin
19. Oktober 2015
18.30 Uhr Ausstellungeröffnung und Podiumsdiskussion. „Transparenz des Geheimen. Offene Geheimpolizeiarchive, Menschenrechte und demokratischer Wandel“. Zur Jahrestagung des Netzwerks europäischer Geheimpolizeiarchive wird die Ausstellung „By Any Means“ eröffnet und über die Rolle der geöffneten Geheimpolizeiakten beim demokratischen Wandel in Osteuropa diskutiert.
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin

Suhl
27. Oktober
16.00 Uhr Archivführung und Lesung in der Reihe Geschichte lesen: "Aktion Kosmonaut" - Juri Gagarin im Bezirk Suhl.
Führung beginnt um 16.00, Vortrag um 17.00 Uhr
Ort: Außenstelle Suhl, Weidbergstr. 34, 98527 Suhl

Impressum

Der nächste Newsletter kommt gegen Ende Oktober 2014.

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