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 1993 - Engholm's Abgang

Bis zu seinem Abgang 1993 hatten wir (die SPD-MdBs) das tägliche Theater Lafontaine/Schröder/Wieczoreck-Zeul gegen die Bundestagsfraktion (Klose) und den Parteivorsitzenden in den Medien zu verdauen.
Dienstags bpsw. saß die Fraktion und rang sich Millimeter für Millimeter zum Asylkompromiß (GG 16) durch. Ausgerechnet die "Weicheier" Engholm und Klose setzten die SPD damals auf die realistische Spur und paßten den GG-Artikel 16 an die damals neuen Herausforderungen an. Was bis vor kurzem gut hielt.
Was taten Lafontaine/Schröder/ W-Z? Abends verkündeten Engholm oder Klose die jeweiligen Fortschritte in dieser Diskussion vor der Bundespressekonferenz und pünktlich wenige Stunden später in den Tagesthemen oder im Heute-Journal saßen Lafontaine oder Schröder oder W-Z und machten das alles nieder. Schröder: "Mit mir keine GG-Änderung!" u.ä. Statements in der Brandung.
Was geschah nach Engholms Abgang wie von Geisterhand? Gerhard Schröder persönlich verkündete in den Nachrichtensendungen, dass die SPD selbstverständlich den Asylkompromis umsetzen muss und wird!!! Verhöhnter konnte sich ein SPD-Mitglied überhaupt nicht vorkommen. Sofort schrieb ich meinen Antrag für eine Parteikommission zur Untersuchung der Umstände von Engholms Abgang. Für mich war klar, die "Königsmörder" durften nicht die nächsten Könige werden! Deshalb stritt ich überall z. B. gegen die Kandidatur Gerhard Schröders für den Parteivorsitz in direkter Nachfolge von Engholm.
So sah dies damals auch die Mehrheit der SPD-Mitglieder und deshalb wurde der eher unbekannte Rudolf Scharping, der sich gegen Engholm nicht bekleckert hatte, gewählt.



Gunter Weissgerber, 20.09.2015 17:42
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